Trickfilm: #4genderstudies

„Alle hassen Gender Studies! Warum eigentlich?“ – dieser Frage bin ich in einem kleinen Trickfilm nachgegangen. Anlass war der Aktionstag #4genderstudies am 18. Dezember.

Viel Kritik an den Gender Studies geht an der Sache vorbei. Die Gender Studies sind zwar im Zuge der feministischen Bewegung entstanden, Politik machen sie aber nicht. Sie sind auch keine einheitliche wissenschaftliche Disziplin, sondern bloß ein offenes Forschungsfeld, dass von der Medizin, Soziologie, Linguistik, etc. bearbeitet wird. Insofern lassen sie sich pauschal gar nicht beurteilen, sondern nur anhand einzelner Studien.

Diese sind natürlich kritikwürdig. Die breite emotionale Schelte an den Gender Studies hat aber viel mehr politische Hintergründe. Der Aufstieg des Rechtspopulismus ist auch ein Angriff auf die Wissenschaften, sofern sie nicht in’s Programm passen. Diese werden polemisch attackiert, mit Halbwahrheiten und Verdrehungen verunglimpft. Wir brauchen Gender Studies allerdings und werden ihre Erkenntnisse offen diskutieren müssen, wenn wir in einer offenen Gesellschaft leben wollen.

 

Auf purpurr befindet sich dazu ein Artikel in Langfassung

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