Das Problem der politischen Linken ist militanter Idealismus

Solche Bilder geistern durch meinen Social Media Feed. Was sagen sie uns? Ihr glaubt das Problem unserer Zeit ist dass die Rechte sich radikalisiert hat von Christ-Demokraten über Orban bis AfD oder Trump, aber auch die politische Linke hat sich dermaßen radikalisiert dass sie von Luigi Mangione bis Hamas in einer politischen Perspektive des „Zweck heiligt Mittel“ rotiert und Aktivismus von Terrorismus nicht mehr unterscheiden kann und deshalb keinen Anschluss mehr an die Mitte der Bevölkerung findet. 

Impulsiver militanter Idealismus bringt Likes, aber ist das Ensemble auf der Titanic, das stur weiterspielt – komme was wolle. Wir müssen uns auf gemeinsame Ziele fokussieren und strategisch denken. Sonst gehen wir unter. Zurecht. 

Thomas Gottschalk und der Mythos „Cancel Culture“ als gekonnter Marketing Stunt

Gottschalk Cancel Culture

Wurde Gottschalk „gecancelt“ oder wieso ist er plötzlich in jedem Medium, um uns zu sagen, dass er ja nichts mehr sagen kann? Und was meint Gottschalk? Verkraftet er nicht kritisiert zu werdne? Das hätte er schnell abstellen können ohne großes Aufsehen. Man könnte auch einfach sagen, war blöd, haben wir früher halt so gemacht, würde ich heute nicht mehr so machen. Hätten wir uns alle viel gespart. Oder man macht es wie der wehleidige Tommy. Oder ist er vielleicht gar nicht wehleidig und es steckt was anderes dahinter? 

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Vortrag: Von PornTube bis Sexfluencer. Der Wandel der Pornografie im digitalen Zeitalter.

Die Fachstelle Selbstbewusst hat mich eingeladen, am 10. Oktober einen Vortrag zu halten. Der Titel lautet „Von PornTube bis Sexfluencer. Der Wandel der Pornografie im digitalen Zeitalter“. Wohin geht Pornographie? Von Herrenparties über Pornokinos kam sie mit VHS und Internet nachhause und entwickelte sich in Richtung Tube-Sites und „Sexfluencer“. Wie haben sich mit der Nutzung auch die Darstellungen verändert? Ein Streifzug durch die Geschichte der Pornographie.

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Wieso man Kunst nicht vom Künstler trennen kann

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Es gibt eine kunsttheoretische und eine empathische Perspektive zur Frage, wie man mit Fehltritten von Menschen umzugehen hat und ob damit ihre Werke auch anders – oder sogar gar nicht mehr betrachtet werden sollten. Was es jedenfalls nicht ist, ist ein Kampf um Kunstfreiheit, zu dem es viele gerne machen wollen – vor allem Beteiligte und Umfeld von Tätern, die damit versuchen, ihre Felle ins Trockene zu bringen. Kunst ist nun mal nicht vom Künstler zu trennen. Wie wir damit umgehen, sollte vom Kontext abhängig sein.

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Vortrag Fachtagung Frauenhäuser: Pornografie im Wandel – Stereotypen, Mythen, Chancen

Die Frauenhäuser Steiermark haben mich zu ihrer Fachtatung „Rap! not Rape“ eingeladen, um einen differenzierten Überblick über das Pornogenre zu geben. Viele Pornoclips reproduzieren problematische Stereotype und doch ist die Industrie mittlerweile vielfältiger ausgeprägt, als man zunächst glauben mag. Welche Probleme erkennen wir im sogenannten „Mainstream“? Welche feministischen, queeren, künstlerischen Interventionen setzen dem etwas entgegen? Wie entwickelt sich die Industrie gegenwärtig und wie verändert sich dadurch auch das Bild der Pornographie?

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