Alle hassen Gender Studies? Was ist an einem wissenschaftlichem Feld so unangenehm, dass es die Gemüter so erregt?
„Alle hassen GENDER STUDIES? Warum eigentlich?!“ weiterlesen
Alle hassen Gender Studies? Was ist an einem wissenschaftlichem Feld so unangenehm, dass es die Gemüter so erregt?
„Alle hassen GENDER STUDIES? Warum eigentlich?!“ weiterlesen
Nächstes Jahr wird es erstmals ein Porno Film Festival in Wien geben. Wir warten schon seit Jahren ungeduldig darauf. Diese Stadt kann so etwas dringend brauchen und ich glaube auch, dass der Bedarf mehr als gegeben ist!
Männlichkeitsforschung ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie setzt sich mit dem Thema Männer und Männlichkeit auseinander. Genauso wie die Frauenforschung ist es in die Gender Studies einzuordnen. Der Begriff der Critical Masculinity oder Kritischen Männerforschung hat sich etabliert. So soll eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitskonstruktionen ausgedrückt werden. Aber auch ein selbstreflexiver Bezug zur männlich dominierten Wissenschaft und Forschung. Das bedeutet für männliche Forscher ein Hinterfragen der eigenen Rolle. Doch das sollte der Name des Forschungsfeldes eigentlich schon vorwegnehmen.
Wir sind bei der B3 Biennale des bewegten Bildes in Frankfurt eingeladen. Geplant war eine Masterclass über die Arbeit von Arthouse Vienna mit Adrineh Simonian. Im Anschluss sollte ich noch ein Panel mit Maya Magnat und Ann Oren über Ästhetisierung von Sexualität und Pornographie zwischen neuer und alter Technologien moderieren.
Endet die Medienkompetenz beim Porno? Was bedeutet es, dass Pornographie immer leichter verfügbar ist. Vor allem in einer Welt, in der wir ständig vernetzt sind und dauernd auf den Bildschirm glotzen?
Sexuelle Übergriffe sind der Alltag vieler Frauen. Ich glaube sogar fast aller. Man kann es sich als Mann kaum vorstellen. Ich konnte es nicht. Bis ich mit vielen Frauen in meinem Umfeld gesprochen habe. Nun weiß ich: Ich bin der Typ in der dunklen Gasse.
Sexy oder Sexistisch? Immer wieder, wenn die Werbewirtschaft die Grenze ihrer eigenen „Sex sells“ Logik wieder einmal überspannt, entbrennt eine Debatte. Sie zeigt, wie wenig selbst JournalistInnen oder PolitikerInnen den Unterschied zwischen „sexy“ und „sexistisch“ eigentlich einschätzen können.
Das Verhältnis zwischen Feminismus und Gender Studies wird gerade kontrovers debattiert. „Sargnagel der Frauenemanzipation“ nannte die EMMA die Gender Studies. DieZeit wollte daraufhin prompt den War of the Giants heraufbeschwören. Wie ist das Verhältnis zwischen Feminismus und Gender Studies? Wie ist es historisch gewachsen? Gender-Bashing kennen wir ja vom Stammtisch, aber warum kommt da jetzt so harsche Kritik ausgerechnet von einer feministischen Seite?
„Feminismus und Gender Studies, eine Zerreißprobe?“ weiterlesen
Der Begriff Rape Culture kommt aus der feministischen Theorie und der Gewaltschutzbewegung. Es bezeichnet Kulturen, Gesellschaften, soziale Schichten oder Gruppierungen, in denen sexualisierte Gewalt gerechtfertigt, weitgehend toleriert, entschuldigt oder geduldet wird.