Feminismus und Gender Studies, eine Zerreißprobe?

Gender Studies

Das Verhältnis zwischen Feminismus und Gender Studies wird gerade kontrovers debattiert. „Sargnagel der Frauenemanzipation“ nannte die EMMA die Gender Studies. DieZeit wollte daraufhin prompt den War of the Giants heraufbeschwören. Wie ist das Verhältnis zwischen Feminismus und Gender Studies? Wie ist es historisch gewachsen? Gender-Bashing kennen wir ja vom Stammtisch, aber warum kommt da jetzt so harsche Kritik ausgerechnet von einer feministischen Seite?

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Was soll das ganze „gendern“?

Hymnenstreit Große töchter

Was umgangssprachlich mit „gendern“ gemeint wird, bezieht sich eigentlich auf die Verwendung geschlechtersensibler Sprache. Das heißt, darauf zu achten, ob es um Männer oder Frauen oder beide geht. Es bedeutet damit auch das zu bezeichnen, worüber man spricht. Das Wort des „Gendering“ alleine schon drückt eine Vergeschlechtlichung der Sprache aus, also Geschlechteraspekte zu berücksichtigen, die zuvor vernachlässigt wurden. 

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Warum ist Kunst von Frauen weniger wert?

Frauen Kunst

Warum wird Kunst von Frauen weniger ausgestellt? Warum sind ihre Arbeiten weniger wert? Und warum wird ihr Schaffen immer im Kontext ihres Geschlechtes bewertet? Darüber diskutierten wir heute im Kunstforum Wien. Ich durfte mir das Podium mit der Journalistin Isolde Charim und der Autorin Teresa Präauer teilen. Hier meine Gedanken zu der Diskussion über die Unterrepräsentiertheit der Frau in der Kunst und die Reduzierung auf ihr Geschlecht.

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Wozu ein Weltfrauentag?

Weltfrauentag

Die Blumen müssen warten. Wozu brauchen wir einen Weltfrauentag? Wozu ein Tag, der uns an eine Gruppe Menschen erinnert, die knapp mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmachen? Eben weil sie eine Minderheit ist. Klingt komisch, ist aber so. Denn Minderheiten zeichnen sich politisch betrachtet nicht durch ihre Anzahl aus, sondern durch ihren Anteil an der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Mitbestimmung. Der Weltfrauentag ist vor über hundert Jahren entstanden und kommt ursprünglich aus den USA. Er wurde als Kampftag um das Wahlrecht der Frau begründet. Initiiert wurde er von Arbeiterinnen, bürgerliche Frauen schlossen sich an. Eine Frauenbewegung über Klassengrenzen hinaus. Heute sagt man Feminismus.

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Das Frauenbild der Flüchtlinge

Frauenbild Flüchtlinge

Das Frauenbild, dass mit den Flüchtlingen die Balkanroute den Weg nach Europa finde, würde uns noch um die Ohren fliegen. So hört man es selbst von Linken und sogar manchen Feministinnen. Die Rechte wünscht uns währenddessen Vergewaltigungen an den Hals. Dabei zeigen beide Seiten eines sehr deutlich: Ihren Rassismus. Und wie wenig sie eigentlich über unsere sexistische Gesellschaft verstanden haben. 

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