Ist männlich dominierte Internetpornografie nicht der beste Zugang zu einer männlichen Fantasiewelt? Und warum finden wir darin Dystopien, die so guten Anschluss an maskulinistische Fantasien haben? Wie passt es zu unserem Post-Truth Zeitalter? Mein aktuelles Buch „Post-Truth Porn. Männerfantasien im Internetzeitalter.“ geht diesen Fragen nach und ist gerade im Schüren Verlag erschienen.
„Oversexed“: Dokureihe auf Joyn
Ich wurde als Experte in eine Dokureihe für Joyn/Puls4 eingeladen, um über Pornografie, feministische Interventionen und ein weiteres pikantes Detail zu sprechen: „Nicht nur männliche Lust wird bedient, […], sondern eine Sexualität, wo alle auf ihre Kosten kommen„, werde ich darin zitiert.
Warum wir Angst vor AI haben hat auch damit zu tun, wie wir mit der Welt umgehen.
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Vortrag: Von PornTube bis Sexfluencer. Der Wandel der Pornografie im digitalen Zeitalter.
Die Fachstelle Selbstbewusst hat mich eingeladen, am 10. Oktober einen Vortrag zu halten. Der Titel lautet „Von PornTube bis Sexfluencer. Der Wandel der Pornografie im digitalen Zeitalter“. Wohin geht Pornographie? Von Herrenparties über Pornokinos kam sie mit VHS und Internet nachhause und entwickelte sich in Richtung Tube-Sites und „Sexfluencer“. Wie haben sich mit der Nutzung auch die Darstellungen verändert? Ein Streifzug durch die Geschichte der Pornographie.
Wieso man Kunst nicht vom Künstler trennen kann
Es gibt eine kunsttheoretische und eine empathische Perspektive zur Frage, wie man mit Fehltritten von Menschen umzugehen hat und ob damit ihre Werke auch anders – oder sogar gar nicht mehr betrachtet werden sollten. Was es jedenfalls nicht ist, ist ein Kampf um Kunstfreiheit, zu dem es viele gerne machen wollen – vor allem Beteiligte und Umfeld von Tätern, die damit versuchen, ihre Felle ins Trockene zu bringen. Kunst ist nun mal nicht vom Künstler zu trennen. Wie wir damit umgehen, sollte vom Kontext abhängig sein.
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Explicit Documentary: BODYWORK (2022)
BODYWORK: Körperarbeit – Über den Körper auch den Geist berühren. Eine explizite Doku über Körperarbeit, Body Positivity und Big Body Love.
Vortrag Fachtagung Frauenhäuser: Pornografie im Wandel – Stereotypen, Mythen, Chancen
Die Frauenhäuser Steiermark haben mich zu ihrer Fachtatung „Rap! not Rape“ eingeladen, um einen differenzierten Überblick über das Pornogenre zu geben. Viele Pornoclips reproduzieren problematische Stereotype und doch ist die Industrie mittlerweile vielfältiger ausgeprägt, als man zunächst glauben mag. Welche Probleme erkennen wir im sogenannten „Mainstream“? Welche feministischen, queeren, künstlerischen Interventionen setzen dem etwas entgegen? Wie entwickelt sich die Industrie gegenwärtig und wie verändert sich dadurch auch das Bild der Pornographie?
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SUMO Magazin: Diversität in den Medien
Das studentische SUMO Magazin der FH St. Pölten hat mich für die neueste Ausgabe zum Thema Feminismus und Pornographie interviewt. Die Release Party findet am 19. Oktober statt und wird von Doris Assis-Vieira und Leo Himmelbauer moderiert. Ich werde mit Maryam Al-Mufti und Asma Aiad am Podium sitzen.
Krone Podcast: Feministische Pornographie
Annie Müller Martinez von der Krone hat mich in ihren Podcast eingeladen, um über Pornographie zu sprechen:
TERFs und der gespaltene Feminismus
Als ich vor 5 Jahren schon mal die Frage gestellt habe, wie wir mit offen islamophoben feminstischen Strömungen oder Gruppierungen umgehen wollen, habe ich oft die Antwort gekriegt: „Die sind ja eh nicht feministisch.“ Das macht es etwas leichter, sich als Bewegung weniger hinterfragen zu müssen. Nun gibt es eine junge und lebhafte TERF Community („trans exclusive radical feminists“), die einen unbändigen Hass auf Trans-Menschen ins Netz schreit. Die Frage, nach der Kluft innerhalb des Feminismus und was man damit macht, stellt sich erneut.
